Der japanische Yen rückt aktuell wieder massiv in den Fokus aktiver Traderinnen und Trader. Vor allem im Währungspaar USD/JPY baut sich eine hochinteressante technische und fundamentale Gemengelage auf, die kurzfristig für starke Bewegungen sorgen könnte.

Der Hintergrund ist schnell erklärt: Nach ersten Spekulationen über mögliche Interventionen der japanischen Notenbank hat der Yen bereits in der vergangenen Woche deutlich Stärke gezeigt. Genau dieses Thema kommt nun erneut auf den Tisch. Der Markt weiß: Die verbale Intervention der Bank of Japan könnte in einen direkten Eingriff in den Markt münden, was den Yen spürbar Stärke verleiht.

Zusätzlich bekommt der Yen aktuell Unterstützung durch geopolitische Faktoren. Die Hoffnung auf eine mögliche Deeskalation zwischen den USA und Iran sorgt dafür, dass klassische Safe-Haven-Ströme wieder stärker in Richtung Yen laufen könnten. Das erhöht den Druck auf USD/JPY zusätzlich.

Aus Trading-Sicht ist die Situation deshalb momentan besonders spannend.

Eine konkrete Handelsidee liefert dabei das Acuity Center von Tickmill. Dort wird USD/JPY aktuell klar im Abwärtstrend eingeordnet. Die Strategie setzt darauf, eine laufende Korrektur zu nutzen, um anschließend erneut auf fallende Kurse zu spekulieren.

Die Limit-Parameter eines Korrektursetups sind dabei klar definiert:

Ein möglicher Sell-Limit-Einstieg liegt bei 158,04 JPY. Die Absicherung erfolgt bei 158,84 JPY. Auf der Unterseite ergeben sich zwei Kursziele. Das erste Ziel liegt im Bereich von 155,49 JPY und orientiert sich am bisherigen Verlaufstief der aktuellen Abwärtsbewegung. Das zweite Ziel befindet sich deutlich tiefer bei 153,60 JPY.

Charttechnisches Short Signal für kurzfristige Trader

Wer lieber aktiv direkt aus dem Chart heraus handeln möchte, sollte aktuell vor allem den Vier-Stunden-Chart beobachten. Dort läuft momentan eine korrektive Bewegung innerhalb des übergeordneten Abwärtstrends. Besonders interessant ist dabei das Zwischenhoch im Bereich von 156,57 JPY – Stopp-Level. Genau hier zeigt sich aktuell eine mögliche Schwächeformation.

Für kurzfristig orientierte Trader wird deshalb vor allem die Marke von 156,00 JPY – Stopp-Sell - wichtig. Fällt USD/JPY unter dieses Trigger-Level zurück, entsteht ein aktives Short-Signal.

In diesem Szenario könnte der Markt zunächst relativ schnell in Richtung 155,00 JPY – erstes Ziel - laufen. Sollte die Dynamik zunehmen, rückt anschließend sogar der Bereich um 153,00 JPY – zweites Ziel - in den Fokus. Hier orientiert sich das Setup am sogenannten „Measured Move“ der letzten Korrekturbewegung im Vier-Stunden-Chart.

Die Absicherung für diesen kurzfristigen Trade liegt oberhalb des Zwischenhochs bei 156,60 JPY.

Damit bleibt USD/JPY aktuell eines der spannendsten FX-Setups für aktive Trader. Vor allem kurzfristige Swingtrader und Daytrader dürften hier in den kommenden Tagen sehr genau hinschauen. Denn wenn die Yen-Stärke erneut Fahrt aufnimmt, könnte die Bewegung auf der Unterseite deutlich dynamischer werden als viele Marktteilnehmer aktuell erwarten.

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Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen

Mike Seidl